Das Werk „24116, 2024“ von Klaas Kloosterboer besteht aus einem blauen Overall und vier farbigen Leinwänden. Es ist als offenes, partizipatives Kunstwerk angelegt: Während Overall und blaue Fläche fest installiert bleiben, können die drei anderen Tafeln variabel neu gesetzt werden. Jede Veränderung wird fotografisch dokumentiert und durch Kommentare der Betrachtenden ergänzt. So entsteht ein Prozess, der Fragen nach Wahrnehmung, Symbolik, Anwesenheit und Abwesenheit stellt – auch im kirchlichen Kontext unter der Leitfrage „Was ist der Mensch?“.
Klaas Kloosterboer (geb. 1959, Niederlande) arbeitet international an der Schnittstelle von Malerei, Skulptur und Installation. Seine Werke verbinden spielerische Experimente mit einem konzeptuellen Ansatz und fordern traditionelle Kunstkonventionen heraus.
Die erste Station des Projekts war in der Petruskirche in Neu-Ulm, wo das Werk Herbst 2025 in Gottesdiensten und Veranstaltungen aktiv einbezogen und kontinuierlich dokumentiert wurde. Am 16. November wurde das Werk beim Fernsehgottesdienst mit einbezogen.
Zweite Station war im Frühjahr 2026 die Kreuzkirche in Hof, ebenso Kunststation der ELKB.
gefördert durch:
Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e. V.
